Landesliga Männer, 21.03.2026

SG Neuenhaus/Uelsen – HSG Grönegau-Melle 33:28 (15:12)

Im Nachholspiel auswärts bei der SG Neuenhaus/Uelsen ging für die Meller Handballer nicht viel zusammen. Die Punkte blieben verdient beim Gastgeber.

Szene Hinspiel Neuenhaus

Im Rückspiel in Neuenhaus konnte die HSG den Erfolg aus dem Hinspiel nicht wiederholen.

Im September war die Abwehrarbeit (Szenenbild) ausschlaggebend für den späteren Sieg.

(Archivfoto: Karl-Heinz Allerdissen)

Der Kader für die Partie war knapp besetzt, und auch unter den anwesenden Akteuren waren einige angeschlagen, sodass auch Coach Woitowitz mit zum Ball griff. Neuenhaus spielte in der Abwehr robust und verschaffte sich damit viel Respekt, so dass die Meller nicht zu ihrem gewohnten Spiel fanden. Bis zum 8:8 nach knapp 16 Minuten agierten beide Teams auf Augenhöhe. Doch nur fünf Minuten später fing sich Christian Möllers nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte ein, was in Abwesenheit von Enno Zurmühlen im Deckungszentrum die eigene Deckungsarbeit zusätzlich erschwerte. Bis zur Pause setzte sich der Hausherr auf drei Treffer leicht ab.

In der zweiten Hälfte konnten die Tiger die Partie nicht mehr wenden. „Neuenhaus spielte gar nichts Besonderes, aber wir haben gegen deren stabile Deckung keine wirklichen Lösungen gefunden. Auch in der Abwehr waren wir nicht sicher genug, sodass der Sieg für die SG verdient war“, so Coach Woitowitz in der Nachbetrachtung. Jetzt freut sich das Team auf die Osterpause, auch eine Gelegenheit, die kleinen Wehwehchen auszukurieren.

HSG: Ole Meyer im Kruge und Christian Sturhan im Tor; Matheo Raude (7), Christian Möllers, Jonas Bextermöller (2/1), Thomas Allerdissen (2), Luca Lührmann (11), Hakon Niehausmeier (3/2), Dennis Woitowitz (2), Jannes Haferkamp, Gero Weymann (1).