Landesliga Männer
HSG Hunte-Aue Löwen II – HSG Grönegau-Melle 30:33 (19:16)
Mit Geduld und Kampfgeist bogen die Tiger das Auswärtsspiel in Wagenfeld bei den Hunte-Aue Löwen II in der zweiten Hälfte zu ihren Gunsten um, und entführten am Ende beide Punkte in den Grönegau.

Die Anspannung muss raus: Spiel gedreht und 2 Punkte links gebucht durch den Sieg in Wagenfeld.
(Foto: Karl-Heinz Allerdissen)
Das Meller Team kam nicht gut in die Partie hinein. Bereits nach 10 Minuten nahm HSG-Coach Woitowitz beim Stand von 8:3 für die Hausherren seine erste Auszeit. Doch auch in der Folgezeit lief es nicht richtig rund, sodass sich die Löwen weiter sich auf 16:8 absetzen konnten. Die Meller verloren jedoch nicht die Ruhe und kämpften weiter um jedes Tor. So konnten sie den Rückstand bis zur Pause auf drei Treffer verkürzen.
Die Löwen kamen nach dem Wiederanpfiff zu zwei schnellen Torerfolgen, sodass den Tigern erneut drohte den Anschluss zu verpassen. Doch auch dieses Mal gelang es der Woitowitz-Sieben dranzubleiben. Bis zum 28:26 nach knapp 47 Minuten verteidigten die Löwen ihren Vorsprung, ehe die Grönegauer ihr Tor regelrecht vernagelten, und für zehn Minuten ohne Gegentreffer blieben. So drehten sie mit einem 5:0-Lauf das Ergebnis um und führten drei Minuten vor Schluss plötzlich mit 28:31. Zwar konnten die Gastgeber noch einmal zum 30:31 verkürzen, doch Niehausmeier und Springhetti machten dann den Sack endgültig zu.
„Wir haben einfach nicht aufgegeben“, war Coach Woitowitz nach dem Duell sehr zufrieden mit dem kämpferischen Einsatz seines Teams. Im Gegensatz zu anderen Partien, wo die Meller spät im Spiel den einen oder anderen Punkt in der Saison unnötig verschenkt haben, überstanden sie in Wagenfeld mit Geduld die kritischen Phasen des Spiels.
Weiter geht es am Samstag, den 28.02. gegen den TuS Haren II, Anwurf ist um 18 Uhr in Neuenkirchen.
Melle: Ole Meyer im Kruge und Christian Sturhan im Tor; Matheo Raude (1), Enno Zurmühlen (1), Jan Springhetti (7), Thomas Allerdissen (1), Luca Lührmann (2), Hakon Niehausmeier (10/2), Florian Bößmann, Max Behrent (6), Jannes Haferkamp (1), Jonas Hoffmann (4/2), sowie Dennis Woitowitz auf der Bank.
Fotos: Karl-Heinz Allerdissen
















