Vom TuS Nettelstedt zurück zur HSG Grönegau-Melle

Mit etwas stolz konnte die HSG Grönegau-Melle am vergangenen Wochenende einen weiteren Neuzugang begrüßen. Finn Ronning kehrt nach 7 Jahren in der Fremde zur HSG zurück. Ronning hatte die HSG nach seinem ersten B-Jugend-Jahr in Richtung Lübbecke zum dortigen Bundesliganachwuchs des TuS Nettelstedt verlassen. Nach drei Jahren in der A- und B-Jugend des Vereins, in denen der Rechtshänder 2 Jahre in der A-Jugend-Bundesliga spielte, wechselte er zum TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck in die Oberliga. Nach einer Saison ging es für ihn zurück zur Bundesligareserve des TuS Nettelstedt, ehe er bedingt durch sein Studium für ein Jahr ins Ausland gegangen ist.

Ronning Bordihn

Neuzugang Finn Ronning (links) und HSG-Trainer Mike Bordihn. (Foto: Dirk Bößmann)

 

Da ihm aufgrund seines Studiums 3-4 Trainingseinheiten und die Fahrerei zu zeitintensiv waren, fragte er bei HSG-Coach Bordihn an, ob er sich hier ein wenig fit halten könne. „Finn hat zunächst etwas unregelmäßig mittrainiert, aber sich da schon bei jeder Trainingseinheit voll reingehängt“ so Trainer Bordihn über die ersten Eindrücke. „Und da man ihm früh anmerkte, dass er Spaß am Training hatte und auch die Bindung zur Mannschaft schnell hergestellt war, habe ich ihn einfach mal angesprochen, ob er sich nicht ein längerfristiges Engagement bei den Tigern vorstellen könnte.“ Die Antwort des talentierten Rückraumspielers lies nicht lange auf sich warten. „Ganz ohne Handball kann ich halt doch nicht, das Training macht Spaß und die Jungs haben mich gleich gut aufgenommen. Ich freue mich die nächsten 1 ½ Jahre bei der HSG zu spielen und dann müssen wir mal schauen was mein Studium macht, evtl. geht es dann noch einmal ins Ausland. Aber jetzt freue ich mich erstmal auf mein erstes Handballspiel nach 18-monatiger Pause“ so Finn Ronning zu seinen Plänen.

Ob es schon für einen Sprung in den Tigerkader am kommenden Samstag in Osnabrück reicht bleibt abzuwarten, da auch Bjorn Spence aus seinem Kurzurlaub zurück ist, hat das Trainerduo Bordihn/Lietmann zurzeit die Qual der Wahl, bei insgesamt 16 zur Verfügung stehenden Spielern. Und dabei fehlen der HSG mit Carsten Placke, Jan Möllers, Christian Spellmann, Conni Spence noch vier Spieler aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen. „Der Konkurrenzdruck macht sich positiv auf die Trainingsbeteiligung bemerkbar. Wir haben einen sehr ausgeglichenen Kader, so dass jeder Spieler immer alles geben muss, um am Wochenende dann auch im Kader zustehen. Aber es werden auch wieder Tage kommen, wo der eine oder andere Spieler nicht kann“ so Coach Marco Lietmann zu den aktuellen Trainingsbedingungen bei den ambitionierten Mellern.

 

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