Landesklasse Weser-Ems Süd Männer

TSG 07 Burg Gretesch – HSG Grönegau-Melle 34:24 (14:8)

Am späten Dienstagabend mussten die Tiger zum Nachholspiel bei der TSG Burg Gretesch antreten. Das Spiel wurde im Februar auf Wunsch der Gastgeber verlegt. Zwar fehlten neben dem verletzten Lukas Möllersmann auch Nico Lindenthal und Thomas Allerdissen, dafür war Mattis Krystosek wieder mit an Bord. Des Weiteren wurde das Team durch Torben Bode und Christian Spellmann unterstützt.

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Auf Tore des derzeit verletzten Lukas Möllersmann muss die Meller HSG aktuell verzichten.

(Archivfoto: Karl-Heinz Allerdissen)

In der Ansprache vor dem Spiel forderte Trainer Frank Lührmann mehr Konzentration, denn bereits beim Aufwärmen fehlte den Spielern ein wenig die Einstellung zur Partie. Das Spiel selber begann dann recht verhalten, die Hausherren legten vor und die Gäste aus Melle egalisierten den Spielstand wieder. Danach gingen die Hausherren wieder in Front und, man kann es vorweg nehmen, gaben die Führung bis zum Ende der Partie nicht mehr ab. Bereits in dieser frühen Phase des Spiels traten viele Fehler auf, die sich wie ein roter Faden durch das Spiel der Meller an diesem Abend zog. In der Deckung fand man keine Einstellung zum Gegner, es wurde zu wenig Beinarbeit gezeigt, die Gegner im Zweikampf nur halbherzig angegangen, und ein Aushelfen der Mitspieler fand auch nur selten statt. So konnten die Akteure des Gastgebers und Tabellenvorletzten aus Gretesch immer wieder leichte Tore erzielen.


Die Angriffsleistung der Meller war ähnlich eklatant wie in der Deckung. Es wurde nur wenig Druck auf die gegnerische Deckung ausgeübt, Spielkonzeptionen nur in Einzelfällen vorgetragen und im Zweifelsfall der Angriff mit einem überhasteten Wurf beendet. „Wenn wir uns dann doch einmal eine gute Wurfchance erspielt hatten, dann war der Ball häufig leichte Beute des Torhüters im Gretescher Kasten. Dieser war zwar nicht schlecht, aber wir haben es ihm auch durch mangelnde Konzentration beim Wurf recht leicht gemacht“, berichtete ein unzufriedener HSG-Coach Lührmann.


Ab Ende der ersten Hälfte fing die Meller dann auch noch an mit den Schiedsrichtern zu hadern. Ausdruck hierfür sind fünf Zeitstrafen wegen Meckern bzw. Reklamieren. Zwar war die eine oder andere Entscheidung der Unparteiischen durchaus diskussionswürdig, aber natürlich nicht während des Spiels, und nicht in der gezeigten Art. Beim Stand von 14:8 für die Hausherren wurden dann die Seiten gewechselt.

In der Pause wurde ein Taktikwechsel besprochen, man wollte den Gegner durch eine sehr offensive Deckungsformation unter Druck setzen. Dies gelang auch ansatzweise, aber die eroberten Bälle wurden dann das eine oder andere Mal bereits in der Vorwärtsbewegung wieder verloren. Was die Meller an diesem Abend auch versuchten, es klappte so gut wie gar nichts. So gelang es den Hausherren im Verlauf der zweiten Hälfte die Führung weiter auszubauen und den Sieg am Ende mit 34:24 verdient für sich zu verbuchen.


„Als Fazit muss man festhalten, dass das mit Sicherheit unsere schlechteste Leistung der bisherigen Saison war. Die Mannschaft ist nun gefordert am Wochenende im Heimspiel gegen den TuS Bramsche II Wiedergutmachung zu betreiben und den Zuschauern wieder Handball mit Herz und Willen zu zeigen“, .

Es spielten:
Carsten Placke (TW), Ole Meyer im Kruge(TW), Matheo Raude (4), Bjorn Spence, Lukas Vahle (5), Sascha Osthues (1), Jan Möllers (2), Christian Spellmann (4), Leon Bartels (3), Jannik Lampen (1), Torben Bode, Mattis Krystosek (3), Christian Möllers (1)

Quelle: Frank Lührmann

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