Landesklasse Weser-Ems Süd Männer

HSG Haselünne/Herzlake - HSG Grönegau-Melle 18:32 (11:16)

Am Sonntagnachmittag traten die Tiger die Reise zum weitesten Auswärtsspiel in dieser Saison an. Die gastgebende HSG aus Haselünne/Herzlake rangierte bis dato auf dem 3. Platz und war somit auf keinen Fall zu unterschätzen. Zumal bei den Männern aus dem Grönegau neben den fehlenden Bjorn Spence, Matheo Raude und Sascha Osthues einige Spieler angeschlagen waren bzw. die ganze Woche nicht trainieren konnten. Sehr gut unterstützt wurde die Mannschaft wieder von Torben Bode aus der A-Jugend.

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Auf und davon: Thomas Allerdissen schließt einen Tempogegenstoß erfolgreich ab.

(Foto: Karl-Heinz Allerdissen)


Zu Beginn des Spiels legten dann die Hausherren dann schnell eine 2:0 Führung vor. Diesen konnten die Gäste aus Melle dann aber nach 6 Minuten beim Stand von 3:3 egalisieren. Die körperlich starken Emsländer gingen ihrerseits wieder in Front und konnten diese Führung bis zur 19. Minute verteidigen. Hatte es bis dahin in der Deckung der Meller noch das eine oder andere Abstimmungsproblem gegeben, so klappte dies ab der 15. Minute immer besser. So konnten die Grönegauer beim Stand von 8:9 durch ein Tor von Lukas Möllersmann erstmals in Führung gehen. In der Folgezeit profitierten die Meller neben der nun sehr guten Deckungsarbeit auch von einer Zeitstrafe der Hausherren und konnten sich so durch schnell vorgetragene Angriffe aus der ersten und zweiten Welle von 9:9 auf 10:15 absetzen.


Auch eine Auszeit der Hausherren kurz vor der Halbzeit brachte keinen Erfolg für die Haselünner, im Gegenteil die Mannschaft von Trainer Christoph Möller dezimierte sich durch eine weitere Zeitstrafe und eine rote Karte nach der dritten Zeitstrafe selber. So konnten dann die Tiger mit einer beruhigenden 16:11 Führung den Pausentee zu sich nehmen. Hierbei ermahnte Trainer Frank Lührmann seine Spieler auch die zweiten 30 Minuten voll konzentriert anzugehen und nicht nachzulassen.

Dieses Vorhaben klappte Anfang der zweiten Hälfte nur zum Teil. Die Hausherren verkürzten bis zur 37. Minute den Rückstand auf 14:17. Allerdings versetzten anschließend zwei sicher verwandelte Siebenmeter von Lukas Vahle, ein schön abgeschlossener Tempogegenstoß von Thomas Allerdissen, sowie ein verworfener Strafwurf der Hausherren der aufkommenden Euphorie des heimischen Publikums wieder einen herben Dämpfer.

Dann kam es in der 39. Minute zu einem recht seltenen Vorgang. Die manchmal etwas kleinlichen, aber insgesamt guten Schiedsrichter sorgten dafür, dass das Kampfgericht ausgetauscht werden musste, nachdem dieses zuvor mehrfach durch die Schiedsrichter korrigiert bzw. ermahnt wurde. Mit einer neuen Besetzung am Kampfgericht ging das Spiel dann weiter.

Zwar konnten sich die Meller um Kapitän Nico Lindenthal in den nächsten Minuten nicht weiter absetzen, aber sie verwalteten die Führung souverän. In den letzen 15 Minuten ließen die Kräfte der Hausherren dann merklich nach und so konnten die Grönegauer vornehmlich durch zahlreiche Tempogegenstöße die Führung ausbauen. Hierbei konnte der Trainer dann auch den Wunsch der Gebrüder Möllers entsprechen, endlich mal wieder zusammen auf dem Platz zu agieren. So endete das Spiel mit einem klaren 18:32-Erfolg der Meller.

„In dieser Deutlichkeit war der Sieg sicherlich nicht zu erwarten, war aber aufgrund der sehr guten und disziplinierten Leistung der gesamten Mannschaft hoch verdient“, bilanzierte der Meller Coach Lührmann anschließend. Nun gilt es die spielfreie Woche zu nutzen und den angeschlagenen Spielern ein wenig Erholung zu gönnen, um sich in Ruhe auf das nächste Spiel am 11. Februar in eigener Halle gegen den TV Dinklage II vorzubereiten.

Aufstellung: Carsten Placke (TW), Florian Kienker (TW), Christian Möllers, Lukas Vahle (7/4), Torben Bode (1), Jan Möllers (3), Thomas Allerdissen (4), Leon Bartels (6), Jannik Lampen (2), Nico Lindenthal (3), Lukas Möllersmann (2), Mattis Krystosek (4), sowie Frank Lührmann und Marco Lietmann auf der Bank.

Quelle: Frank Lührmann

Fotos: Karl-Heinz Allerdissen

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