Landesklasse Weser-Ems Süd Frauen

SpVgg Brandlecht-Hestrup - HSG Grönegau-Melle 29:25 (14:15)

Am Samstag stand für die Meller Damen das Rückspiel bei der SpVgg Brandlecht-Hestrup an. „Durch die zwei Punkte am letzten Wochenende haben wir uns Selbstvertrauen geholt und mit Sicherheit auch in der Liga Respekt verschafft“, so Trainer Trinogga vor dem Spiel. Und auch die HSG-Ladies waren überzeugt, dass mit ähnlicher Spielweise wie in der Vorwoche durchaus Punkte in Nordhorn zu holen seien.


Wieder starteten die Mellerinnen gut in die Partie. Über die kompletten ersten 30 Minuten konnte sich jedoch keine Mannschaft entscheidend absetzen. Die starke Rückraumspielerin der Heimmannschaft kämpfte sich immer wieder durch die Abwehr, und wenn das nicht klappte legte sie den Ball noch wunderbar auf ihre Mitspielerin nach außen ab. Melle spielte vorne ruhig und konzentriert, kam durch Spielzüge auch immer wieder frei zum Torwurf, scheiterte allerdings einfach viel zu oft an der gegnerischen Torfrau. Dennoch hatten die Tigerenten am Ende der ersten Hälfte die Nase leicht vorn und gingen mit einer 14:15 Führung in die Pause.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich das gleiche Geschehen auf dem Spielfeld und es blieb spannend. In den letzten zehn Minuten stellte Brandlecht die Abwehr etwas um und ab dem Zeitpunkt geriet das Meller Spiel total ins Schleudern. Nichts gelang mehr und zum Wurfpech gesellten sich nun auch noch technische Fehler hinzu, welche die Gastgeberinnen zu Tempogegenstößen einluden. So konnte sich die Brandlecht-Sieben um Trainerin Jasmin Zöllner am Ende noch absetzen und die Punkte mit einem Sieg in Nordhorn behalten.

„Die letzten 10 Minuten haben uns das Genick gebrochen“, resümierte Rückraumspielerin Melanie Hagemann enttäuscht. „Aber die Ausbeute unserer Chancen müssen wir deutlich verbessern“, machte sie die verpassten Punkte durchaus am eigenen Manko fest.

Für die HSG mit dabei: René Trinogga und Felix Bock auf der Bank, Kim Meike Rosendahl und Alisa Hoffmann im Tor, Marie-Luise Rackmann (8), Carina Heidenescher (2), Michaela Lange (1), Carolin Oberhaus (5), Julia Höpfner (1), Annika Ruwe (1), Saskia Lührmann, Anna-Maria Dieckmann (4/2) und Melanie Hagemann (3).

Quelle: Anna-Maria Dieckmann

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