Landesliga MJB

HSG Nordhorn – HSG Grönegau-Melle 26:27 (13:15)

Zu Beginn der Rückrunde traten die Meller B-Junioren die Reise nach Nordhorn an. Die Vorzeichen waren nicht optimal, da die Meller HSG auf Henrik Beyer und Niklas Weidemann verzichtet werden musste. Glücklicherweise meldete sich Jonathan Schröder nach seinem Nasenbeinbruch aus dem letzten Spiel gegen Neerstedt wieder zurück, wurde jedoch durch den flinken Marvin Nieragden am Kreis vertreten.

Die Mannschaft aus Nordhorn war für unsere Jungs nicht unbekannt. Bereits in der Qualifikation trafen beide Mannschaften aufeinander. Hier waren die Jungs aus Nordhorn noch erfolgreich, konnten dieses im ersten Saisonspiel in Neuenkirchen jedoch nicht bestätigen, was letztendlich einen 19:16 Heimsieg für den Meller Nachwuchs bedeutete. Im Hinspiel war die Devise, dass das Spiel nur über die Abwehr zu gewinnen sei, daher wurde durch das Trainerteam Heidenescher/Buß die Vorgabe ausgegeben, das maximal 25 Tore zulässig sind, um siegreich das Parkett zu verlassen.

Im ersten Spiel des Jahres 2017 erwischte der Gastgeber den besseren Start und konnte sich rasch auf 3:1 absetzten. Dieses war völlig unnötig aus Meller Sicht, da der finale Pass auf den schnellen Robin Temming zu unpräzise war und somit klare Torchancen leichtfertig ungenutzt blieben. Dennoch schafften es die Heidenescher-Jungs den Ausgleich zu erzielen und selbst mit 8:6 in Führung zu gehen, die jedoch auch nicht lange Bestand hatte. Es waren immer wieder die gefährlichen Rückraumschützen der Gastgeber, die durch einfache Aktionen zum Torerfolg kamen. Die Führung wechselte ständig, jedoch hatten die Meller Jungs das bessere Ende für sich und behaupteten eine 2-Tore-Führung zum 15:13 zur Halbzeit.

In der Halbzeitpause waren die Probleme schnell analysiert. Die Abwehr war teilweise zu passiv gegenüber dem Wurfgewaltigen Rückraum aus Nordhorn und die Chancenverwertung von den Außenpositionen galt es in den verbleibenden 25 Minuten zu verbessern.

Leider konnten diese guten Vorsätze nicht umgesetzt werden und der Vorsprung von 2 Toren war schnell verschenkt. Viel zu viele leichte Gegentore über die halblinke Position oder über den Kreis führte zu schnellen Toren der Gastgeber, die nun immer besser ins Spiel fanden. Die Meller Sieben hielt jedoch dagegen und konnte mit dem „Heber des Tages“ durch Xaver Heine den Ausgleich zum 18:18 markieren. Jedoch konnte sie nicht verhindern, das sich Nordhorn schon fast vor entscheidend auf 24:20 in der 40. Minute absetzte. Die Punkte waren schon gefühlt auf der Nordhorner Seite, doch bewiesen die Meller Jungs in der Abwehr um den starken Coni Spence und Timon Vodegel ein großes Kämpferherz und konnte auf einen gewohnt starken Rückhalt Jannes Kleine-Böse im Tor vertrauen. Vorne zog der treffsichere Hakon Niehausmeier die Fäden im Angriff und führte seine Nebenleute mit insgesamt 9 Treffern zum viel umjubelten Führungstreffer von Jonathan Schröder, der sich von seiner lädierten Nase nicht beirren ließ und 4 Treffer innerhalb der letzten Minuten erzielte. Zwar konnte Nordhorn noch einmal ausgleichen, doch war die Meller Abwehr jetzt zu aggressiv und lies nur noch zwei Gegentore in den letzten zehn Minuten zu. Robin Temming gelang dann eine Minute vor Schluss der viel umjubelte Siegtreffer, denn es gelang Nordhorn nicht mehr zu kontern.

„Insgesamt lieferten meine Jungs eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung ab, in der wirklich alle Spieler sehr zu gefallen wussten und sich in den Dienst der Mannschaft stellten“, stellte HSG-Coach Heidenescher zufrieden fest. Nun richtet sich der Blick nach vorne auf das nächste Auswärtsspiel in Aurich, wo man an die gezeigten Leistungen anknüpfen möchte.

Aufstellung:

Jannes Kleine-Böse (TW), Hakon Niehausmeier (9/4), Xaver Heine (1), Jonathan Schröder (5), Timon Vodegel (2), Marvin Nieragden, Robin Temming (3), Tim Parlmeyer, Moritz Langer, Constantin Spence (5), Nico Birke (2).

Quelle: André Heidenescher

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