Melle. Die Handballerinnen des SV Quitt Ankum hatten einen Sieg vorgelegt und Druck aufgebaut. Die Damenmannschaft der HSG Grönegau-Melle nahm den Kampf an und wurde mit einem 26:12-Sieg gegen HSG Osnabrück III Meister der Regionaloberliga und somit Aufsteiger in die Weser-Ems-Liga.



Es ist geschafft: Aufsteiger in die Weser-Ems-Liga sind die Damen der HSG.
Foto: Stephanie Uhlhorn



HSG Grönegau-Melle - HSG Osnabrück III 26:12 (12:6)

Ein Unentschieden hätte gereicht, die HSG hatte sich aber vorgenommen, auf Sieg zu spielen, um nichts anbrennen zu lassen. Die Nervosität war vor allem zu Beginn zu spüren. Erst nach drei Minuten fiel das erste Tor der Partie, als Spielführerin Ina Wien einen Siebenmeter verwandelte. Zuvor hatte die Mannschaft schon einen Strafstoß vergeben. In der Folge zeigten die Tigerenten einige schöne Angriffskombinationen. Sie gingen aber nur mit 3:1 in Führung, da einige Würfe an den Pfosten, die Latte oder knapp vorbei gingen. Dann kam es unerklärlicherweise zu einem kurzen Einbruch, die HSG aus Osnabrück ging ihrerseits mit 5:3 in Führung. Doch die Meller Damen fingen sich wieder, erhöhten den Druck, spielten Tempogegenstöße gut aus und setzten sich mit 11:5 ab.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Erst nach knapp vier Minuten fiel das erste Tor. Die HSG tat sich gegen die teils bissige Abwehr der Osnabrückerinnen schwer. Doch letztlich setzte sich die reifere Spielanlage durch. Mit einigen schönen Angriffen setzte sich Melle auf 18:8 ab, ohne wirklich zu glänzen. Die Osnabrücker HSG war den Tigerenten auch technisch nicht gewachsen, sodass am Ende ein verdienter 26:12-Erfolg stand, der durchaus höher hätte ausfallen können.

Nach dem Schlusspfiff, der vom begeisterten Publikum förmlich herbeigeklatscht wurde, herrschte bei den ausgelassenen HSG-Spielerinnen Freude pur.

HSG: Kim-Meike Rosendahl (TW), Denise Siekmann (1), Carolin Oberhaus (7), Diandra Ratke, Melina Ratke, Silke Sienkamp (4/1), Ute Birke, Anna-Maria Dieckmann (3), Marie-Luise Rackmann (2), Ina Wien (7/1), Julia Höpfner, Michaela Lange (1), Annika Buß (1), Yvonne Kreimer (Betreuerin), Klaus Wien (Trainer).

Quelle: noz.de/Meller Kreisblatt/Stephanie Uhlhorn