Regionsklasse Männer

Eickener SpVg. IV – HSG Grönegau-Melle IV 18:28 (8:14) 

Etwas dezimiert, aber mit dem Ziel die letzten für den Titel notwendigen Punkte zu sammeln, begab sich die Vierte am Muttertagsmorgen in die Wilhelm-Spilker-Halle in Eicken und läutete damit den Schlusssprint ein. Auf dem Programm stehen drei Spiele in sieben Tagen.

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Henrik Bolte war in Eicken treffsicherster Schütze der HSG.

(Foto: Karl-Heinz Allerdissen)

Die Mannschaft um Topscorer Henrik Bolte war trotz der frühen Uhrzeit (Beginn 10:30 Uhr) hoch motiviert und guter Dinge, dass man durch gute Deckungsarbeit das Ding schon schaukeln wird. Die Gastgeber aus Eicken gaben sich allerdings sehr viel Mühe genau das zu verhindern. So entwickelte sich bereits von Anfang an ein Spiel mit intensiver Deckungsarbeit und hoher Geschwindigkeit, bei dem die Gäste zwar den Ton angaben, die Gastgeber aber über weite Strecken in Schlagdistanz blieben. So erspielte sich die HSG zwar bereits früh einen kleinen Vorsprung von 3-4 Toren. Aber die Kameraden aus Eicken verstanden es, durch wechselnde Deckungsvarianten, den Druck auf den Angriff hoch zu halten und zu Fehlwürfen zu verleiten. Das wiederum sorgte dafür, dass der Abstand recht konstant blieb. Erst ein 5:1-Schlusssprint in den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte, eingeleitet durch einen Treffer von Tobias Wittler, gab eine erste Tendenz wie das Spiel ausgehen könnte und man begab sich beim Torstand von 8:14 in die Kabine.

In der Halbzeitanalyse schwor man sich ein, die Fehlwürfe durch überhastete Aktionen abzustellen und da weiterzumachen, wo man aufgehört hatte.

Mit dem notwendigen Siegeswillen ging es dann in die zweite Halbzeit. In dieser feierte dann auch Ben Albrecht sein Debüt in der Vierten. Der A-Jugendliche wurde von Coach Ackermann zwischen die Pfosten gestellt und konnte mit einer stabilen Leistung überzeugen. Ansonsten verlief die zweite Hälfte fast identisch zur ersten. Es wurde wieder intensiv gedeckt und wenn doch mal was durchkam, war Albrecht zur Stelle und konnte den ein oder anderen Ball entschärfen. Das gleiche passierte aber auch auf der anderen Seite, sodass man zwar kontinuierlich mit vier bis sechs Toren vorne lag, aber eine richtige vorzeitige Entscheidung konnte nicht herbeigeführt werden. Erst in den letzten paar Minuten war ersichtlich, dass man die zwei Punkte und den damit verbundenen Meistertitel mit nach Hause nehmen würde. Davon beflügelt läutete der auf Linksaußen spielende Thomas Allerdissen in den letzten fünf Minuten einen 4:0-Lauf zum Endstand 18:28 ein.

„Das Unvermeidbare ist eingetreten. Wir sind Meister!“ freute sich im Anschluss Dennis Woitowitz über die bis hierhin punktverlustfreie Saison.

Herrschte schon, trotz der umkämpften Partie, seit dem Warmlaufen eine freundschaftliche Atmosphäre, zeichneten sich die Eickener nach dem Spiel als richtig gute Gastgeber aus. So wurde bereits während der zweiten Halbzeit der Grill vorgeheizt und das Fass geprüft und man lud uns ein bei Brat- und Currywurst mit entsprechenden Kaltgetränken unseren Titel zu feiern. Da zufälligerweise ein Großteil mit dem Rad angereist war oder nicht selbst fahren musste, nahm man das Angebot natürlich gerne an und nutzte den größten Teil der mitgebrachten Getränke erst als Wegzehrung für den Rückweg. An dieser Stelle daher ein großes Dankeschön an unsere Gastgeber, sowas ist nicht selbstverständlich! So verbrachten beide Mannschaften die Zeit nach dem Spiel auf der Terrasse und man plauderte und feierte bis in den Nachmittag hinein.

Das späte Hinspiel gegen Eicken war nur der erste Teil anstrengenden letzten Saisonwoche. Am Mittwoch (11.05) findet das Rückspiel gegen Bissendorf um 20:30 Uhr statt und am Samstag (14.05.) das Rückspiel gegen Eicken um 15:45 Uhr. Beide Spiele werden in Neuenkirchen ausgetragen. 

Spielfilm 0:1, 1:3, 3:6, 6:10, 8:14 (HZ) 9:14, 11:16, 15:22, 18:28 (Ende)

Aufstellung: Florian Kienker (TW 1.-30.), Ben Albrecht (TW 31.-60), Daniel Hoffmann (4), Matthias Schomöller, Thomas Allerdissen (5), Tobias Wittler (4), Dennis Woitowitz (1), Jonas Bextermöller (4), Tino Topheide (1), Björn Matenaar (3), Henrik Bolte (6/2) und Karim Ackermann als Coach.

Quelle: Daniel Hoffmann

Fotos: Karl-Heinz Allerdissen

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